29.06.2006

Nachrichtenarchiv 30.06.2006 00:00 Hamburg schließt Staat-Kirche-Vertrag

Als eines der letzten Bundesländer schließt Hamburg Staat-Kirche-Verträge mit den beiden großen christlichen Kirchen. Das Parlament des Stadtstaates stimmte mit großer Mehrheit für die Vereinbarungen. Sie seien Ausdruck des gegenseitigen Respekts von Staat und Kirchen, betonte Bürgermeister von Beust (CDU). In den Verträgen, die voraussichtlich im September in Kraft treten, regelt Hamburg seine sämtlichen Beziehungen mit der evangelischen und der katholischen Kirche. Die Vertragswerke enthalten Einzelbestimmungen etwa zum christlichen Religionsunterricht, zur konfessionellen Hochschulausbildung, sowie zur kirchlichen Seelsorge in Kliniken und Gefängnissen.