27.06.2006

Nachrichtenarchiv 28.06.2006 00:00 Polizei: Kaum Zunahme bei Zwangsprostitution während WM

Die Polizei hat nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministeriums keine Zunahme von Zwangsprostitution während der Fußball-Weltmeisterschaft festgestellt. Befürchtungen des Deutschen Städtetags und von Hilfsorganisationen hätten sich nicht bestätigt, sagte Referatsleiter Wolfgang Hertinger in Mainz. In 20 Fällen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern habe es Anhaltspunkte für Schleusungen oder Scheinehen gegeben. Am WM-Standort Kaiserslautern habe die Polizei keine Erkenntnisse über Fälle von Zwangsprostitution erhalten. Hilfsorganisationen, kommunale und kirchliche Stellen hatten zur WM die Kampagne "Stoppt Zwangsprostitution" gegründet, um Männer aufzuklären und betroffenen Frauen Hilfe anzubieten.