26.06.2006

Nachrichtenarchiv 27.06.2006 00:00 Reduzierung staatlicher Zuzahlung bei Abtreibung kritisiert

Der Vorstoß Sachsens und Thüringens, staatliche Zuzahlungen für Abtreibungen zu kürzen, ist unter den Ländern umstritten. Nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" sprachen sich mehrere Bundesländer dagegen aus. Die Landesregierungen in Dresden und Erfurt wollen die Einkommensgrenze, bis zu der eine Abtreibung bezahlt wird, um 300 Euro auf 662 Euro senken sowie die Einkommensverhältnisse stärker kontrollieren. Am Donnerstag wollen Sachsen und Thüringen beim Treffen der Landesgesundheitsminister für ihr Vorhaben werben.