15.06.2006

Nachrichtenarchiv 16.06.2006 00:00 Millionen Menschen sterben jährlich an Umweltverschmutzung

Rund 13 Millionen Menschen sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr an den Folgen von Umweltverschmutzung. Die meisten Opfer werden in Entwicklungsländern verzeichnet, das teilte die WHO mit. Umweltverschmutzung verursache zum Beispiel Durchfallerkrankungen und Atemwegsinfektionen, die tödlich verlaufen könnten. Zudem werde die Ausbreitung von Malaria durch verschmutztes Wasser begünstigt. Nötig sei eine verbesserte Hygiene, mehr Achtsamkeit im Umgang mit giftigen Substanzen und eine höhere Trinkwasser-Qualität, hieß es weiter. Die WHO forderte die Gesundheitsministerien der betroffenen Länder auf, durch gezielte Investitionen die Zahl der Opfer zu senken.