30.05.2006

Nachrichtenarchiv 31.05.2006 00:00 Cholera-Epidemie in Angola - bislang mehr als 1.500 Tote

In Angola sind an der Cholera bereits mehr als 1.500 Menschen gestorben. Insgesamt sind nahezu 41.000 Erkrankungen festgestellt worden. Es handelt sich um einen der schlimmsten Cholera-Ausbrüche auf dem afrikanischen Kontinent seit Jahren. Laut Weltgesundheitsorganisation konnte sich die Seuche ausbreiten hauptsächlich aufgrund mangelhafter sanitärer Einrichtungen und des Mangels an sauberem Trinkwasser. Die Infrastruktur Angolas wurde während des Jahrzehnte dauernden Bürgerkrieges stark beschädigt und konnte bisher nur teilweise wieder in Stand gesetzt werden. Die angolanischen Behörden gehen inzwischen davon aus, dass die Epidemie abzuflauen beginnt.