28.05.2006

Nachrichtenarchiv 29.05.2006 00:00 Mehr als 5.100 Tote nach Erdbeben in Indonesien

Die Zahl der Opfer des Erdbebens in Indonesien ist anscheinend weiter gestiegen. Nach neuesten offiziellen Angaben kamen mehr als 5.100 Menschen ums Leben. Inzwischen ist die internationale Hilfe angelaufen. Erste Lieferungen mit Spezialnahrung trafen in den besonders betroffenen Gebieten ein. Hilfsorganisationen verstärken ihre Aktionen für die Opfer. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF lieferte nach eigenen Angaben mit einem ersten Hilfsflug aufblasbare Wassertanks, Plastikplanen für 800 Notunterkünfte und Medikamente. Die Bundesregierung erwägt nach einer Bitte Indonesiens, die Hilfe auszuweiten. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Egeland, bezeichnete die Hilfe für die Erdbebenopfer als einen Wettlauf mit der Zeit. Viele Menschen hätten abgetrennte oder zertrümmerte Gliedmaßen. Sie bräuchten dringend medizinische Hilfe. Schwerpunkte der Caritas-Hilfe sind den Angaben zufolge die Versorgung mit Zelten und Lebensmitteln sowie die medizinische und psychologische Versorgung von verletzten und traumatisierten Überlebenden.