25.05.2006

Nachrichtenarchiv 26.05.2006 00:00 Botschafter: Religionen sollen sich aus Nahost-Politik raushalten

Israels Botschafter in Deutschland, Schimon Stein, hat die Religionsgemeinschaften aufgefordert, sich aus der Nahost-Friedenspolitik herauszuhalten. Die politischen Probleme seien groß genug, sagte Stein am Donnerstag beim Saarbrücker Katholikentag. Die Religionsgemeinschaften hätten in 2.000 Jahren keinen Ausgleich geschafft und könnten jetzt allenfalls ergänzende Maßnahmen beisteuern. Als seine Zukunftsvision nannte Stein "zwei Staaten in Palästina, die beide demokratisch sind und ohne Terror als Mittel der Politik auskommen".