11.05.2006

Nachrichtenarchiv 12.05.2006 00:00 Rotes Kreuz verlangt erneut Zugang zu US-Gefangenenlagern

Das Rote Kreuz hat öffentlich vollen Zugang zu allen Terrorverdächtigen in US-Lagern gefordert. Die USA hätten kein Recht, Personen an unbekannten Orten gefangen zu halten. Auch sei es nicht legal, die Gefangennahme von Personen abzustreiten. Das unterstrich der Vorsitzende des Internationen Komitees vom Roten Kreuz, Kellenberger, in Gesprächen mit US-Außenministerin Rice und Verteidigungsminister Rumsfeld in Washington. Alle Gefangenen hätten ein Recht auf ein ordentliches Strafverfahren. Das Rote Kreuz werde weiter darauf drängen, alle Terrorverdächtigen in US-Haft zu besuchen.