09.05.2006

Nachrichtenarchiv 10.05.2006 00:00 Billigere Anti-Aids-Medikamente für Entwicklungsländer gefordert

Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" fordert billigere Medikamente zur Aidsbehandlung in Entwicklungsländern. Die Preisnachlässe der Pharmaindustrie seien unzureichend. Vor allem die so genannte Zweittherapie nach dem ersten Behandlungsjahr sei zu teuer und halte viele Patienten von einer Therapie ab. Zudem rief "Ärzte ohne Grenzen" die Hersteller auf, kindgerechte Tabletten zu entwickeln und neue Medikamente auch in den Entwicklungsländern zu vermarkten.