08.05.2006

Nachrichtenarchiv 09.05.2006 00:00 Bundesregierung und Sinti legen Mahnmalstreit bei

Ein Jahr nach Einweihung des Holocaust-Mahnmals scheint auch einem zentralen Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma nichts mehr im Wege zu stehen. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen einigten sich Bundesregierung und Zentralrat der Sinti und Roma am Montag endgültig auf die Gestaltung der in Berlin zwischen Reichstag und Brandenburger Tor geplanten Gedenkstätte. Kulturstaatsminister Neumann kündigte vor Journalisten einen "zügigen" Baustart an. Der Vorsitzende des Dachverbandes, Rose, erklärte, die Übereinkunft sei ein "wichtiger Schritt" für die öffentliche Anerkennung des Völkermordes an der Minderheit.