24.04.2006

Nachrichtenarchiv 25.04.2006 00:00 Bundesregierung will soziale Brennpunkte verhindern

Bundesbauminister Tiefensee will die Entstehung von sozialen Brennpunkten in großen Städten verhindern, um so dem Rechtsextremismus entgegenzuwirken. Dafür stünden von 2007 an rund 40 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, sagte er der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse". Die rechtsextremen Parteien suchten ihre Anhänger im sozial ausgegrenzten Teil der Bevölkerung. Deshalb gehöre zur Abwehr eines aufkeimenden Nationalsozialismus die Beseitigung der Arbeitslosigkeit genauso wie die Einrichtung von mehr Jugendclubs und Begegnungsstätten, so Tiefensee.