19.04.2006

Nachrichtenarchiv 20.04.2006 00:00 amnesty: 20.000 Menschen warten weltweit auf ihre Hinrichtung

Weltweit warten derzeit mehr als 20 000 Menschen in der Todeszelle auf ihre Hinrichtung. Das geht aus dem Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zur Todesstrafe hervor, der heute in London vorgelegt wird. Die meisten Todesurteile wurden danach im vergangenen Jahr in China vollstreckt, gefolgt von Iran, Saudi-Arabien und den USA. Insgesamt ging die Zahl der Hinrichtungen allerdings deutlich zurück. Noch 73 Länder halten an der Todesstrafe fest. Der Iran sei das einzige Land, in dem noch minderjährige Straftäter hingerichtet würden, so amnesty.