03.04.2006

Nachrichtenarchiv 04.04.2006 00:00 UN-Konferenz zu Biologischer Vielfalt gescheitert

Die UN-Konferenz über Biologische Vielfalt (CBD) in Brasilien ist gescheitert. Die 188 Mitgliedsstaaten werden es nicht schaffen, das Artensterben in Urwäldern und Meeren zu verringern. "Diese Konferenz ist wie ein großer Dampfer inmitten eines Unwetters - ohne Kapitän und ohne Treibstoff", sagt Martin Kaiser, Leiter der Greenpeace-Delegation auf der CBD. "Es ist kein Geld in Sicht, mit dem Schutzgebiete in Urwäldern und auf der hohen See finanziert werden könnten. Im Jahre 2004 beschlossen die Delegierten der letzen CBD-Konferenz in Malysia, ein globales Netzwerk von Schutzgebieten einzurichten, die den Erhalt der Artenvielfalt gewährleisten könnten. Die Politiker hätten anlässlich der Konferenz in Curitiba den Worten Taten folgen lassen können - und es nicht getan.