02.04.2006

Nachrichtenarchiv 03.04.2006 00:00 Familienbund kritisiert Familienpolitik

Der Familienbund sieht die aktuellen schulischen Gewaltexzesse als Folge verfehlter Familienpolitik. Der Landesvorsitzende des Familienbundes Johannes Schroeter sagte: "Unsere Jugend leidet an den Folgen einer mangelhaften und fehlgerichteten Familienpolitik. Sie diskriminiert die familiäre Erziehung. Die Folgen sind Perspektivlosigkeit und Unerzogenheit der Jugend." Die mangelhafte Unterstützung der familiären Erziehung habe zu einer Massenflucht von der Familienarbeit in die Erwerbsarbeit geführt. Der Familienbund fordert eine Aufwertung der Familienarbeit. Eltern müssten die Chance bekommen, ohne die bisherigen Nachteile ihre eigenen Kinder erziehen zu können.