29.03.2006

Nachrichtenarchiv 30.03.2006 00:00 Kirchenvertreter sollen sich nicht an Volksinitiativen beteiligen

Der neue Generalsekretär der NRW-CDU, Wüst, hat die Beteiligung von Kirchenvertretern an den beiden Volksinitiativen gegen Pläne der Landesregierung kritisiert. Für ihn sei es nicht glaubwürdig, wenn Geistliche einerseits gegen Landeskürzungen in der Jugendarbeit und bei Kindergärten "Front machen". Andererseits widersetzten sie sich den Einsparungen ihrer eigenen Kirchen nicht, so Wüst im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur. Er kündigte zugleich an, den Dialog zwischen seiner Partei und den beiden Kirchen zu intensivieren. Derzeit herrsche insofern "eine gewisse Sprachlosigkeit".