23.03.2006

Nachrichtenarchiv 24.03.2006 00:00 EU besorgt über Fall Rahman

Die EU hat sich für den zum Christentum übergetretenen Afghanen Abdul Rahman eingesetzt. Es sei nicht akzeptabel, dass jemand für ein grundlegendes Menschenrecht wie der Religionsfreiheit vor Gericht steht und mit der Todesstrafe bedroht wird, sagte die österreichische Außenministerin Plassnik für die EU-Präsidentschaft in Brüssel. Die EU schließe weitere Schritte nicht aus. Die Grundrechte Rahmans und sein Leben müssten geschützt werden. Nach Plassniks Angaben haben EU-Vertreter in Kabul Kontakte mit den afghanischen Behörden aufgenommen. Auch sei gegenüber dem afghanischen Botschafter in Wien tiefe Besorgnis zum Ausdruck gebracht worden. Europa erwarte, dass Afghanistan seine internationalen Verpflichtungen achte.