23.03.2006

Nachrichtenarchiv 24.03.2006 00:00 Argentinien gedenkt des Militärputsches vor 30 Jahren

Der 24. März ist in Argentinien erstmals als Feiertag begangen worden. Vor genau 30 Jahren begann der Militärputsch. Von 1976 bis 1983 regierte das Militärregime, das sich vor allem durch Menschenrechtsverletzungen auszeichneten. Präsident Kirchner hatte vorgeschlagen, den 24. März künftig als "Nationalen Tag der Erinnerung für Wahrheit und Gerechtigkeit" zu begehen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums ist nun auch ein uneingeschränkter Zugang zu den Archiven der Armee möglich. Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass unter den Militärdiktaturen mehr als 30 000 Menschen verschleppt, gefoltert und ermordet wurden.