16.03.2006

Nachrichtenarchiv 17.03.2006 00:00 UN: Immer weniger Asylanträge in Industriestaaten

Die Zahl der Asylanträge in den westlichen Industrieländern ist auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahrzehnten gesunken. Seit 2001 sei die Zahl der in den 50 Ländern registrierten Asylbewerber auf rund die Hälfte gesunken. Das teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk heute in Genf mit. Es könne also nicht von einem wachsenden Flüchtlingsproblem gesprochen werden, sagte der zuständige Hochkommissar. Die aufnehmenden Staaten müssten sich vielmehr fragen, ob sie nicht vielmehr die Türe für Menschen schlössen, die verfolgt werden.