13.03.2006

Nachrichtenarchiv 14.03.2006 00:00 Radermacher: Globalisierung nicht der Ökonomie überlassen

Die Politik darf die Globalisierung nicht der Ökonomie überlassen. Diese Meinung vertrat der Ulmer Wirtschaftswissenschaftler Franz Josef Radermacher auf dem internationalen Kongress über "Katholische Kirche und Globalisierung" in Berlin. Es müsse einen weltweiten politischen Ordnungsrahmen nach ethischen Maßstäben geben. Radermacher zeigte sich überzeugt, dass ein solches "Weltethos" vorhanden sei. Es bestehe im Schutz der Umwelt als Lebensgrundlage und der Anerkennung der Würde aller Menschen. Das Problem bestehe aber darin, diese sozialen Maßstäbe in die Ökonomie zu überführen , so Radermacher.