28.02.2006

Nachrichtenarchiv 01.03.2006 00:00 Sozialpolitischer Aschermittwoch: Wie sozial ist das Gesundheitswesen?

Die Kirchen haben auf ihrem Sozialpolitischen Aschermittwoch in Essen Schritte zur Reform im Gesundheitswesen gefordert. Dabei dürften auch unter schwierigeren Vorzeichen Gerechtigkeit und Menschlichkeit nicht aus dem Blick geraten. Das sagte der Essener Bischof Felix Genn. Der evangelische rheinische Präses Nikolaus Schneider mahnte an, bei gesellschaftlichen Veränderungen die Menschenwürde zu achten. Hauptredner ist der Gesundheitswissenschaftler Eckhard Nagel. Sein Thema: "Vertrauen in die Welt von morgen - Wie sozial und gerecht ist unser Gesundheitswesen?". Die rheinische Kirche und das Ruhrbistum laden seit 1998 alljährlich zum Sozialpolitischen Aschermittwoch ein. Das Treffen soll ein "Kontrapunkt zum Politspektakel der Parteien" sein. Ausgehend von ihrem 1997 veröffentlichten gemeinsamen Sozialwort geht es dabei um Solidarität und Gerechtigkeit in der Gesellschaft.