14.02.2006

Nachrichtenarchiv 15.02.2006 00:00 IGFM: Nichtmuslime im Iran werden verfolgt

Die Religionsfreiheit im Iran ist unter Präsident Ahmadinedschad weiter eingeschränkt worden. Die Lage für Nichtmuslime habe sich dadurch deutlich verschlechtert, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt. Konvertiten aus dem Islam, missionarisch aktive Christen und Anhänger religiöser Minderheiten würden diskriminiert und verfolgt. Der iranische Geheimdienst sei für Folter und ungeklärte Todesfälle verantwortlich. Es sei zu befürchten, dass Ahmadinedschad die islamkritischen Karikaturen zu einem Feldzug gegen Nichtmuslime nutzen könnte. Von den EU-Ländern forderte die Menschenrechtsgesellschaft "ein engagiertes Eintreten für iranischer Nichtmuslime bei Asylverfahren.