08.02.2006

Nachrichtenarchiv 09.02.2006 00:00 Kritik an Vermarktung des Andenkens von Papst Johannes Paul II.

Polnische Kirchenvertreter haben sich dagegen ausgesprochen, das Andenken an Papst Johannes Paul II. ausufernd zu vermarkten. Das Geschäft mit der Erinnerung sei deprimierend, sagte Professor Andrzej Szostek von der Universität Lublin einer polnischen Tageszeitung. Der Ethiker studierte bei Karol Wojtyla. Konkret kritisierte er den Begriff "Generation JP2", mit dem in Polen Souvenirs, Armbänder und Trinkbecher bedruckt werden. Szostek wörtlich: "Johannes Paul II. trug in seinem Unterricht weder Armbänder, noch benutzte er Trinkbecher, sondern sprach über die Zivilisation der Liebe".