03.02.2006

Nachrichtenarchiv 04.02.2006 00:00 Schiffsunglück: kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden

Das Schiffsunglück in der Nacht zum Freitag im Rotem Meer ist möglicherweise auch auf Sicherheitsmängel zurückzuführen. Ein Fachmann vom Londoner Schifffahrtsregister Lloyds sagte, der Typ der so genannten Roll on-Roll off-Fähren sei nicht stabil. Wegen der Zufahrtsklappen für Autos an Bug und Heck müsse nur wenig Wasser ins Schiff eindringen, um es in Gefahr zu bringen. Außerdem seien offenbar zu wenig Rettungsboote an Bord gewesen. Einige, die die Katastrophe überlebt haben, berichten von Feuer an Bord. - Das Schiff mit mehr als 1.400 Menschen an Bord war in der Nacht zum Freitag auf dem Weg von Saudi-Arabien nach Ägypten bei stürmischer See untergegangen. Unterdessen suchen die Retter weiter nach Überlebenden. Allerdings sinken die Hoffnungen, noch Überlebende zu finden. An Bord des Schiffes befanden sich mehr als 1.400 Menschen. Die Angaben über Gerettete sind unterschiedlich - zwischen 314 und 435 Personen sind lebend geborgen worden.