28.01.2006

Nachrichtenarchiv 29.01.2006 00:00 Hamburgs Justizsenator will Sterbehilfe gesetzlich regeln

Der Hamburger Justizsenator Kusch will einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge einen Gesetzesvorschlag zur Legalisierung der Sterbehilfe vorlegen. Danach sollten jene Fälle von Tötung auf Verlangen erlaubt sein, in denen der Lebensmüde volljährig sei und vor seinem Ableben ein ärztliches Beratungsgespräch geführt habe, berichtet das Magazin. Kusch hatte sich bereits im vergangenen Jahr für die Aufhebung des Verbots der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen. Mit seinem Vorstoß war er bei Politikern und Kirchen auf breite Ablehnung gestoßen. Der Gesetzesvorschlag des CDU-Politikers habe auch wegen des Widerstandes in seiner eigenen Partei keine Chancen auf Umsetzung, heißt es.