25.01.2006

Nachrichtenarchiv 26.01.2006 00:00 Holocaust-Leugner Mahler wird der Pass entzogen

Dem früheren RAF-Anwalt und heutigen Rechtsextremisten Horst Mahler soll der Pass entzogen werden. Dazu stimme sich das brandenburgische Innenministerium eng mit Mahlers Wohngemeinde Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ab, hiess es aus dem Ministerium in Potsdam. Hintergrund ist die mögliche Teilnahme Mahlers an einer internationalen Revisionismus-Konferenz in Teheran, wo er voraussichtlich erneut den Holocaust leugnen würde. Mahler wurde bereits 2003 durch den Entzug des Reisepasses an einer Reise nach Auschwitz gehindert. Dort wollte der einstige Rechtsanwalt ein so genanntes Manifest über einen angeblich am «deutschen Volk begangenen Seelenmord» verlesen. Verfahren wegen Volksverhetzung gegen Mahler laufen an verschiedenen Orten in Deutschland.