27.12.2005

Nachrichtenarchiv 28.12.2005 00:00 Diakonie zieht vernichtende Bilanz von Hartz IV

Die Berliner Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth hat eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes II um mindestens 15 Prozent gefordert. Nur so wäre das Existenzminimum gesichert. Zugleich zog sie eine vernichtende Bilanz der vor einem Jahr eingeführten Hartz-IV-Reform. Diese habe zur Folge, dass sich die Wartezeiten in den Familien- und Schuldnerberatungsstellen auf bis zu sechs Wochen verdoppelt hätten. Die Umsetzung der Reform sei in besonders eklatanter Weise misslungen, sagte die Diakoniedirektorin dem evangelischen Pressedienst.