26.12.2005

Nachrichtenarchiv 27.12.2005 00:00 Studie: Hartz-Reformen untauglich

Große Teile der Hartz-Reformen sind ungeeignet zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Manches sei sogar kontraproduktiv. So zitiert das Handelsblatt eine Studie, die die Bundesregierung zu den Reformpaketen Hartz I bis III in Auftrag gegeben hat. Besonders schlecht kämen dabei die Personal-Service-Agenturen weg, die als Reform-Herzstück galten. Minijobs hätten zu einem Boom bei geringfügig Beschäftigten gesorgt, für Arbeitslose  die Massnahme aber verpufft. Nur die Ich-AG hätte sich als taugliches Instrument erwiesen. Die umstrittene Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe - das sogenannte Hartz IV-Modell - war nicht Bestandteil der Studie.