22.12.2005

Nachrichtenarchiv 23.12.2005 00:00 "Diskussion um zulässige Folter bedeutet Barbarisierung"

Der Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Reemtsma, hat die Zulassung von Folter als Zivilisationsbruch kritisiert. In einem Rechtsstaat müsse sich jeder darauf verlassen können, niemals staatlicher Folter ausgesetzt zu werden, sagte Reemtsma der Berliner «Tageszeitung» .Wenn dies in Frage gestellt werde, werde damit die Zivilisation in Frage gestellt.