17.12.2005

Nachrichtenarchiv 18.12.2005 00:00 Minenopfer sind eine "humanitäre Herausforderung"

Der Vatikan fordert ein entschiedeneres Vorgehen gegen den Einsatz von Minen. Die Unterzeichnerstaaten der "Konvention über konventionelle Waffen" seien noch zu weit von den selbst gesteckten Zielen entfernt. Das sagte der Vatikan-Beobachter beim Genfer UN-Büro, Erzbischof Tomasi, bei der Ratifizierung des internationalen Kampfmittelbeseitigungsabkommens durch den Heiligen Stuhl. Tausende Minenopfern seien eine "humanitäre Herausforderung, die nicht länger bewiesen werden muss", so Tomasi. Verhandlungen mit dem Ziel "angemessener Maßnahmen" sollten "so bald wie möglich" aufgenommen werden.