14.12.2005

Nachrichtenarchiv 15.12.2005 00:00 amnesty: Verletzungen der Menschenrechte öffentlich machen

amnesty International hat eine Pflicht für Geheimdienste gefordert, Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen. Die deutschen Geheimdienste müssten umgehend berichten, wenn sie über Menschenrechtsverletzungen Wissen erlangten, so amnesty-Deutschlandchefin Lochbihler. Der SPD-Innenexperte Wiefelspütz bezeichnete die Verhöre von Terrorverdächtigen in Guantanamo und Syrien durch deutsche Beamte als "grenzwertig". Man dürfe sich nicht gemein machen mit Staaten, die foltern, so Wiefelspütz im "Kölner Stadt-Anzeiger".