09.12.2005

Nachrichtenarchiv 10.12.2005 00:00 NRW-Landesregierung Wortbruch bei Jugendarbeit vorgeworfen

Katholische Jugendverbände werfen der NRW-Landesregierung Wortbruch wegen geplanter Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit vor. Die Koalition hätte sich unter der rot-grünen Vorgängerregierung selbst dafür eingesetzt, die Fördersumme im Landesjugendplan auf 96 Millionen Euro zu erhöhen. Nun solle die Bezuschussung der Kinder- und Jugendarbeit im kommenden Jahr nur noch 75 Millionen Euro betragen, rügte der BDKJ. NRW-Finanzminister Linnsen räumte ein, dass Landespolitiker bei den Jugendverbänden in der Vergangenheit deutlich höhere finanzielle Erwartungen geweckt hätten. Diesen Fehler hätten auch einige seiner Parteifreunde gemacht.