01.12.2005

Nachrichtenarchiv 02.12.2005 00:00 Kaum Verbesserungen für Familien erwartet

Experten aus Kirche, Wissenschaft und Politik haben von der neuen Bundesregierung politische Verbesserungen für Familien gefordert. Der stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Kähler, sprach sich für die Anrechnung der Erziehungszeiten auf die Rente aus. Die EU-Abgeordnete Koch-Mehrin mahnte einen Bewusstseinswandel gegenüber arbeitenden Müttern an. In Deutschland würden sie oftmals als "Rabenmütter" behandelt, kritisierte sie. Die Vereinbarkeit von Karriere und Familie müsse als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen werden. Laut Umfragen des Meinungsforschungsinstituts forsa erwarten nur wenige Eltern durch den Regierungswechsel Verbesserungen für die Familien.