30.11.2005

Nachrichtenarchiv 01.12.2005 00:00 Sozialverbände sehen Kanzlerin bei Schwachen in der Pflicht

Die Sozialverbände haben Bundeskanzlerin Merkel (CDU) aufgefordert, ihren Bekenntnissen zu den Schwachen der Gesellschaft Taten folgen zu lassen. Daran werde die neue Bundesregierung gemessen, kommentierte der Präsident des Sozialverbands Deutschland, Bauer, Merkels gestrige Regierungserklärung. Die Ankündigung, dass sich die Schwachen auf die Hilfe der Solidargemeinschaft verlassen könnten, werde er beim Wort nehmen. So  forderte Bauer ein Umdenken beim Antidiskriminierungsgesetz. Es schütze Ältere und Behinderte eben nicht vor Benachteiligung.