29.11.2005

Nachrichtenarchiv 30.11.2005 00:00 Studie: Jugend im Osten wahrt Abstand zu Rechtsextremen

Die rechtsextreme Szene verliert in Ostdeutschland an Einfluss. Eine aktuelle Untersuchung des Berliner «Archivs der Jugendkulturen» ergab, dass die große Mehrzahl der ostdeutschen Jugendlichen damit nichts mehr zu tun haben wolle. Von den Befragten habe die Hälfte die rechte Szene als «absolut schlecht bzw. unsympathisch» bezeichnet. Damit liegen die Rechtsextremen an der Spitze der «Antipathie-Skala» unter den ostdeutschen Jugendlichen. Als Gründe werden in der Studie die extreme Gewaltbereitschaft rechter Gruppierungen, ihr oft «extremer Alkoholkonsum» und ihre «rigiden autoritären Strukturen» genannt.