25.11.2005

Nachrichtenarchiv 26.11.2005 00:00 Kolumbien: Seit Jahresbeginn 510 Tote durch Landminen

In Kolumbien sind seit Anfang des Jahres 510 Menschen durch Landminen verletzt oder getötet worden. Unter den Opfern seien 40 Kinder, berichtete die kolumbianische Tageszeitung "El Tiempo". Mit rund 100.000 vergrabenen Minen liegt Kolumbien an vierter Stelle hinter Kambodscha, Afghanistan und Angola. Die Minen sind sowohl von linksgerichteten Guerilla-Gruppen als auch von rechten paramilitärischen Einheiten gelegt worden. Nach Angaben der kolumbianischen Regierung sind seit 1990 knapp 2.900 Menschen durch Minen verletzt oder getötet worden.