22.11.2005

Nachrichtenarchiv 23.11.2005 00:00 Amnesty beschuldigt Georgien der Folter in Gefängnissen

Die Menschenrechtsorganisation amnesty international hat Georgien anhaltende Folter von Häftlingen vorgeworfen. Grobe Verletzungen der Menschenrechte seien in den Gefängnissen der Kaukasus-Republik an der Tagesordnung, heißt es in einem Bericht der Organisation. Auch zwei Jahre nach der so genannten Rosenrevolution hätten Polizisten und Gefängniswärter nur selten Strafverfolgung zu fürchten, wenn sie Gefangene misshandelten. Die Menschenrechtsorganisation rief die georgische Regierung auf, dem Kampf gegen Folter und Misshandlung höchste Priorität einzuräumen. Zudem zeigte sich amnesty besorgt darüber, dass besonders Verbrechen gegen religiöse Minderheiten häufig straffrei blieben.