16.11.2005

Nachrichtenarchiv 17.11.2005 00:00 Kasper: Ökumene ist schwieriger geworden

Zur Ökumene mit den evangelischen Kirchen hat sich der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper erneut kritisch geäußert. Als Beispiele für Differenzen nannte der Kasper Fragen zur Abtreibung, Homosexualität und Euthanasie. Gleichzeitig unterstrich Kasper bei einer Festveranstaltung in Bochum die große Bedeutung der Ökumene, zu der es keine Alternative gebe. Der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber betonte, die evangelische Kirche hoffe weiterhin auf ein wachsendes Maß an Gemeinschaft. Es müsse aber auch über unterschiedliche Auffassungen des christlichen Glaubens wie über unterschiedliche Kirchentypen offen gesprochen werden. Die Wahrnehmung von Differenzen sei keine Absage an die Ökumene, so Huber.