15.11.2005

Nachrichtenarchiv 16.11.2005 00:00 Mehr als 2000 Kolumbianer auf der Flucht

Mehr als 2.000 Kolumbianer sind seit Ende Oktober wegen der Kämpfe zwischen der kolumbianischen Armee und Guerilla-Einheiten in das Nachbarland Ecuador geflohen. Das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR äußerte sich besorgt über die Verschlechterung der humanitären Situation in der Grenzregion. Seit dem Jahr 2000 haben 32.000 Kolumbianer in Ecuador offiziell ihre Anerkennung als Flüchtlinge beantragt. Der bewaffnete Konflikt zwischen Armee, rechtsextremen paramilitärischen Milizen und mehreren Guerilla-Gruppen dauert seit mehr als 40 Jahren an.