08.11.2005

Nachrichtenarchiv 09.11.2005 00:00 Union und SPD einigen sich auf geringeren Kündigungsschutz

Union und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, die Lohnnebenkosten zu reduzieren. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll laut Unionsfraktionsvize Pofalla um zwei Punkte auf 4,5 Prozent sinken. Arbeitnehmer müssen sich künftig auf eingeschränkte Rechte einstellen. So soll bei Neueinstellungen der Kündigungsschutz erst nach zwei Jahren in Kraft treten. Bisher gilt er bereits nach einem halben Jahr. Beim Arbeitslosengeld II wollen Union und SPD vier Milliarden Euro einsparen.