27.10.2005

Nachrichtenarchiv 28.10.2005 00:00 Huber: Kein gemeinsamer Gottesbegriff bei Christen und Muslimen

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Huber, hat davor gewarnt, christliche Positionen im interreligiösen Dialog aufzugeben. Wer auf das Eigene verzichte, sei nicht dialogfähig. Er kritisierte Versuche eines gemeinsamen Gottesbegriffes von Christen und Muslimen. Dabei würden die Unterschiede «so lange eingedampft, bis ein einziger Gottesbegriff übrig bleibe. Dialog entstehe jedoch nicht an Differenzen vorbei, sagte der EKD-Vorsitzende in seinem Festvortrag zum 100-jährigen Bestehen der Kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld.