27.10.2005

Nachrichtenarchiv 28.10.2005 00:00 GfbV: Weitere Verstüße gegen Menschenrechte in der Türkei

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der türkischen Regierung weitere Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen. 20 Kurden seien von einem Gericht zu Geldstrafen verurteilt worden, weil sie verbotene Buchstaben verwendet hatten. Die Kurden hatten zu ihrem Neujahrsfest im März 2006 auf Plakaten geworben und dabei die kurdischen Buchstaben Q und W verwendet, die im türkischen Alphabet nicht vorkommen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisierte, für die 15 Millionen Kurden im Südosten der Türkei gäbe es bis heute fast keine Fortschritte in Sachen Sprachen- und Menschenrechte.