13.10.2005

Nachrichtenarchiv 14.10.2005 00:00 IGFM: Kubas Regierung schikaniert verstärkt Bürgerrechtler

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) beklagt verstärkte Repressionen gegen Bürgerrechtler in Kuba. Auf Anweisung von Funktionären schikanierten fanatische Castro-Anhänger auch Frauen und Kinder. Durch sogenannte Verstoßungsakte würden unliebsame Personen gesellschaftlich geächtet. Laut der Menschenrechtsorganisation hat sich die Lage auf Kuba weiter verschlechtert. Menschen- und Bürgerrechte existierten nur auf dem Papier. Die Justiz sei abhängig von der Regierung. Pressefreiheit gebe es nicht. Die Europäische Union solle die neuen Repressionen gegen Regimekritiker auf Kuba verurteilen und das kubanische Regime auffordern, die Schikanen zu beenden und alle politischen Gefangenen freizulassen, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.