06.10.2005

Nachrichtenarchiv 07.10.2005 00:00 amnesty nennt Abschiebung durch Spanien "fatales Signal"

amnesty international hat es als "fatales Signal" bezeichnet, Flüchtlinge aus den spanischen Enklaven Melilla und Ceuta in Nordafrika nach Marokko abzuschieben. Der Flüchtlingsexperte der Menschenrechtsorganisation, Grenz, forderte gegenüber der "Berliner Zeitung" die EU-Staaten zu einer gemeinsamen Einwanderungspolitik auf. Nach dem Eindringen von bislang rund 1.700 Flüchtlingen in seine beiden Enklaven in Nordafrika hat Spanien mit der Abschiebung von Flüchtlingen nach Marokko begonnen. Eine erste Gruppe aus Melilla von illegalen Einwanderern wurde über das spanische Malaga nach Tanger gebracht.