22.09.2005

Nachrichtenarchiv 23.09.2005 00:00 Flucht vor Hurrikan Rita verläuft chaotisch

Hunderttausende haben die Highways aus Houston landeinwärts verstopft; viele Autos bleiben ohne Benzin in kilometerlangen Staus liegen. Der Bürgermeister von Houston, White, will rund 10.000 Menschen mit Bussen aus der Stadt evakuieren. Er rief Autofahrer auf, sich auch um Nachbarn zu kümmern, die kein Fahrzeug hätten. Chaos gab es auch am Flughafen von Houston: Hunderte Sicherheitskräfte erschienen nicht zur Arbeit. Meteorologen befürchten, dass Rita wieder auf die Maximalstärke 5 anwächst, bevor der Wirbelsturm morgen das Festland erreicht. - In Texas hat sich unterdessen ein tragisches Unglück ereignet. Ein Bus ging in Flammen auf und brannte völlig aus. Dabei kamen mindestens 15 Insassen ums Leben. Die Zahl der Toten könnte aber noch weiter steigen. An Bord des Busses waren offenbar 45 meist ältere Menschen. Der Zwischenfall verursachte auf dem ohnehin völlig überlasteten Highway einen knapp 30 Kilometer langen Stau. Entlang der US-Küste von Texas und Louisiana sind nahezu zwei Millionen Menschen auf der Flucht. US-Präsident Bush will sich heute persönlich in Texas ein Bild über die Lage machen.