17.09.2005

Nachrichtenarchiv 18.09.2005 00:00 Rivalitäten der vatikanischen Sicheherheitsdienste: Papst gefährdet

Rivalitäten zwischen den Sicherheitsdiensten im Vatikan gefährden nach die Sicherheit des Papstes. Diese Ansicht äusserte der früher für den Vatikan zuständige Polizei-Inspektor Marinelli in einem Interview. Zwar seien sowohl die 110 Mann zählende Schweizergarde als auch die aus 130 Italienern bestehende vatikanische Gendarmerie professionell ausgebildet und ausgestattet. Es fehle jedoch eine klare Zuständigkeit und Aufgabenverteilung. Das vor sieben Jahren kurz nach der Ermordung von Gardekommandant Estermann eingerichtete vatikanische Sicherheitskomitee sorge nicht im erhofften Rahmen für Koordination, kritisierte der Experte.