10.09.2005

Nachrichtenarchiv 11.09.2005 00:00 Huber: Resignation und Trotz sind schlechte Berater

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischof Huber, warnt eine Woche vor der Bundestagswahl vor Fatalismus. Angesichts der anstehenden Probleme seien Resignation und Trotz keine guten Berater. Notwendig sei dagegen, die Freiheit wiederzuentdecken. Das schreibt Huber in einem Beitrag für die heutige Ausgabe des Hamburger Abendblatts. Es komme darauf an, die Lebensbedingungen der nächsten Generation genauso ernst zu nehmen wie die eigenen. Der EKD-Ratsvorsitzende bedauert, dass im Wahlkampf die Staatsverschuldung meistens verschwiegen werde. Diese sei eine der größten Herausforderungen. Eine Absage erteilt Huber den Verfechtern einer radikalen Marktliberalisierung.