07.09.2005

Nachrichtenarchiv 08.09.2005 00:00 Proteste begleiteten Vertragsabschluss über Gas-Pipeline

Während der Unterzeichnung des Vertrages zwischen Russland und Deutschland über die Gas-Pipeline heute in Berlin demonstrierte die Gesellschaft für bedrohte Völker mit Ölfässern und rußenden Fackeln. Zusammen mit dem Institut für Ökologie und Aktions-Ethnolgie fordert die Gesellschaft die Einhaltung der strengen deutschen Umweltstandards. Nur so könnten noch schlimmere Umweltschäden mit verheerenden Folgen für Ureinwohner im hohen Norden Rußlands verhindert werden. Die Existenzgrundlage der noch auf traditionelle Art und Weise wirtschaftenden Angehörigen indigener Völker sei unmittelbar bedroht oder bereits zerstört. Die Ureinwohner müßten Entschädigungen für den Verlust ihres Landes erhalten und bei jedem Schritt der Projektplanung mit einbezogen werden, so die Gesellschaft für bedrohte Völker.