31.08.2005

Nachrichtenarchiv 01.09.2005 00:00 Bischöfe ziehen positive Bilanz der Zwangsarbeiter -Entschädigung

Fünf Jahre nach der Einrichtung eines eigenen Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter hat die katholische Kirche eine positive Bilanz ihrer Versöhnungsarbeit gezogen. Bislang seien 1,49 Millionen Euro an 587 noch lebende ehemalige Zwangsarbeiter aus katholischen Einrichtungen ausgezahlt worden, teilte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, in Mainz mit. Jeder von ihnen erhielt 5.000 Mark beziehungsweise 2.556 Euro. In einem zusätzlich eingerichteten Versöhnungsfonds förderte die Kirche 175 Versöhnungsprojekte mit 2,53 Millionen Euro, darunter Ausstellungen, Jugendbegegnungen und Informationsschriften.