24.08.2005

Nachrichtenarchiv 25.08.2005 00:00 Studie: durch Hartz IV mehr Kinderarmut

Die Hartz-IV-Reform hat nach einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands die Kinderarmut in Deutschland vergrößert. Mittlerweile sei jedes siebte Kind arm. Die Zahl der auf Sozialhilfe-Niveau lebenden Kinder unter 15 Jahren stieg um mehr als 500.000 auf bis zu 1,7 Millionen. Der Verband forderte, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II und Sozialgeld um mindestens 19 Prozent zu erhöhen. Auch müßten wie bei der früheren Sozialhilfe wieder zusätzliche einmalige Sozialleistungen gewährt werden - zum Beispiel bei der Einschulung -, so ein Sprecher des Paritätischen Wohlfahrtverbandes.