21.08.2005

Nachrichtenarchiv 22.08.2005 00:00 Ecuador: Verhandlungen nach Ölstreik

Eine Woche nach Beginn des Ölstreiks in Ecuador zeichnet sich eine Verhandlungslösung ab. Die Regierung in Quito hat Gespräche über die Forderungen der Bevölkerung aufgenommen. Nach Angaben der Tageszeitung "El Universal" sind 40 Demonstranten auf freien Fuß gesetzt worden. Sie fordern die Kündigung des Vertrags mit dem US-amerikanischen Konzern Oxy, eine gerechtere Verteilung der Öleinkünfte und Beschäftigungsprogramme in der Region. Ecuador ist Südamerikas fünftgrößter Erdölproduzent. Mehr als die Hälfte der Exporte gehen in die USA.